
WÄRMESPEICHERUNG
DIE EIGENSCHAFTEN DES SPECKSTEINS
Im Bereich der Biomasseheizung stellt die Wärmespeicherung den höchsten Grad an Energieeffizienz dar. Im Gegensatz zu herkömmlichen Öfen aus Stahl oder Gusseisen, die sich schnell aufheizen und ebenso schnell wieder abkühlen, verfolgen die Öfen von Altech genau das Gegenteil: Sie speichern die Wärme in ihrem Inneren, um sie zeitverzögert wieder abzugeben.
Dieses physikalische Phänomen ist kein einfacher Prozess der Oberflächenerwärmung, sondern ein echtes intelligentes Management der Wärmeenergie.

SPECKSTEIN: NATÜRLICHER SPEICHER MIT HOHER DICHTE
Das Geheimnis der Altech-Öfen liegt im reinen Speckstein (oder Steatit) aus den besten Lagerstätten Brasiliens, die weltweit für die einzigartige Reinheit und Festigkeit ihrer Mineralien bekannt sind. Dieses metamorphe Gestein zeichnet sich durch absolute Beständigkeit gegen Temperaturschocks und außergewöhnliche physikalische Eigenschaften aus, die es zum besten natürlichen Wärmespeicher machen, den es gibt:
- Maximale Wärmespeicherung: Bei gleichem Volumen speichert es etwa doppelt so viel Wärme wie feuerfester Ziegel und deutlich mehr als Metalle.
- Außergewöhnliche Dichte: Die Struktur des Steins wirkt wie ein Energieschwamm und speichert eine große Menge an Kilowattstunden.
- Langsame Wärmeabgabe: Im Gegensatz zu Gusseisen oder Stahl, die schnell abkühlen, gibt Speckstein die Wärme mit einer genau berechneten Langsamkeit nach außen ab.
Dank dieser natürlichen Technologie heizt sich der Altech-Ofen während der Verbrennung schnell auf und wärmt Ihr Zuhause noch stundenlang weiter, selbst wenn das Feuer vollständig erloschen ist.
WÄRMEÜBERTRAGUNG: VOM FEUER ZUM STEIN
Der Wärmeakkumulationsprozess im Inneren eines Altech-Ofens folgt einer präzisen Dynamik, die darauf ausgelegt ist, jedes einzelne Holzscheit optimal zu nutzen:
Aufheizphase (aktive Verbrennung): während des Zündvorgangs erreicht das Feuer im Inneren der Brennkammer extrem hohe Temperaturen. Bei herkömmlichen Systemen würde ein Großteil dieser Energie sofort durch den Schornstein entweichen. Bei den Altech-Öfen hingegen geben die heißen Rauchgase ihre Energie direkt an die Innenwände aus Speckstein ab, die den Temperaturschock „absorbieren“ und in ihrem Kern speichern.

Phase der lang anhaltenden Wärmeabgabe: sobald das Feuer erloschen ist und das Holz sich in Glut verwandelt hat, bevor es vollständig verglüht ist, hat der Ofen seine maximale Energiespeicherkapazität erreicht. Ab diesem Zeitpunkt beginnt der Speckstein, die gespeicherte Wärme nach außen abzugeben. Die ausgewogene Wärmeleitfähigkeit des Specksteins sorgt dafür, dass diese Wärmeabgabe nicht schlagartig, sondern langsam, gleichmäßig und kontrolliert erfolgt, wodurch eine Wärmeversorgung gewährleistet wird, die viele Stunden andauern kann.
